Burmesen, auch Burma genannt

"smoke" ist ein typischer lilac (BUR c) Burmese. Allerdings ist sie relativ klein und zierlich und wird oft für ca. 9 Monate alt gehalten.

Sie hat ein super feines, enganliegendes, kurzhaariges Fell und ihre goldgelben Augen sind einfach unbestechlich.

Wegen ihrem leicht rauchigen Fellton haben wir sie "smoke" genannt.

Sie ist charakterlich einfach herzallerliebst. Kuschelt sich gerne zu einem und hört auf ihren Namen wie ein kleiner Hund. Einziger Nachteil ist, sie hat ein Faible für Kabel. Diese mussten wir alle vor ihr sichern, ansonsten kaut sie penetrant darauf herum. 

Unsere kleine Kamikaze ist ansonsten aber die perfekte Burma Katze. Man muss dieses kleine Monster einfach lieb haben :)

Einmal Burma - immer Burma.

Das haben wir schon öfters gehört und sind in der Zwischenzeit selber dieser Rasse verfallen.

 

Kaum ein Mensch, der dem Charm, der Intelligenz und dem Witz dieser Katzen nicht wiederstehen kann. Sie ist äusserst menschenanhänglich und braucht unbedingt Gesellschaft. Am Liebsten natürlich von Artgenossen, aber auch der Mensch ist als Bezug ganz wichtig. Sollte also jemand die Anschaffung einer Burma Katze in Erwägung ziehen, allerdings berufstätig und deshalb nicht so oft zu Hause sein, dann empfiehlt es sich unbedingt 2 Katzen zu kaufen. Sie sind dermassen zutraulich und liebenswerte Wesen, dass man auch Gefahr läuft, dass sich die Burma Katze schnell mal beim Nachbarn wohler und besser aufgehoben fühlt, als beim Besitzer. Deshalb empfehlen wir, die Burmesen nicht als Freigänger zu halten. Es wäre auch tragisch, wenn sie von einem Auto angefahren oder einem grösseren Tier verletzt würde. Da sie bei uns ohne Freilauf aufwachsen ist das auch überhaupt kein Problem. Allerdings muss man dann dem Tier natürlich Alternativen, wie Spielzeug, Kratzbaum und Kuschelhöhlen, worin sie sich zurück ziehen können, anbieten.

Ein gesicherter Balkon, damit die Katze auch raus kann ist ideal, denn auch Tiere brauchen Sonnenlicht und frische Luft.

 

Charakterlich sind Burmesen bezaubernde Wesen, die jeden mit ihrem Charme und Witz um den Fingern wickeln. Intelligent und aufmerksam, verfolgen sie das Geschehen und stehen gerne im Mittelpunkt. Sie heischen um Aufmerksamkeit wann immer es geht und kaum hat man auf dem Sofa Platz genommen - schwupp - belagert einen auch ein Burmese. Am Liebsten kuscheln sie allerdings auch mit ihren Artgenossen und fehlt mal ein Tier im Verbund, wird verzweifelt und lautstark danach gesucht. Burmesen plaudern auch gerne und an den unterschiedlichen Stimmlagen kann man schon recht schnell erkennen, was einem das Tier mitteilen möchte. Von Gurren bis zu lauthals Rumschreien (z.B. wenn die Katze rollig ist), das Repertoir kennt keine Grenzen. Jeder Burmese müsste eigentlich den Übernamen "Harley" bekommen, da sie schnurren können, was das Zeug hält.

Wer öfters zu Hause ist, sollte auch in allen Räumen, in denen man sich länger aufhält, eine Kuschelecke einrichten. Die Burmakatze macht es sich ganz bestimmt immer dort gemütlich, wo sie sich auch gerade aufhalten. 

Ihre Neugier kennt keine Grenzen. Türen und Schränke werden sorgfältig inspiziert und wenn sie ein leises, wehklagendes Miauen hören, schauen sie in den Schrank oder hinter die verschlossene Türe. Mit Sicherheit hat sich ein Burmese darin versteckt, bez. ist es ihrer Aufmerksamkeit entgangen, dass er an ihnen vorbeigeschlüpft ist.

 

Zu ihrem intelligenten, charmanten Wesen sind die Burmesen aber auch wunderschön.

Ein muskolöser, wohlproportionierter, kräftiger Körper, der oft schwerer ist, als er äusserlich wirkt.

Der bezaubernde Blick aus den goldgelben bis bernsteinfarbenen Augen verzaubert einen sofort. Die etwas ovalen, leicht schräg stehenden Augen verleihen dem Burmesen etwas Orientalisches. 

Es scheint heute in Mode gekommen zu sein, dem Burmesen die Nase "weg zu züchten" und es gibt Linien, bei denen man beobachten kann, dass die Katze kaum mehr ein Profil hat. Das versuchen wir z.B. gezielt zu vermeiden. Auch das Fell sollte kurz, seidig fein und ganz enganliegend am Körper sein. Typische Fellfarben sind:

 

  • Dunkelbraun BUR n

  • Blau (grau) BUR a

  • Chocolate BUR b

  • Lilac BUR c

  • Rot BUR d

  • Cream BUR e

  • Braun tortie BUR f

  • Blue tortie BUR g

  • Chocolate tortie BUR h

  • Lilac tortie BUR j

 

Gewöhnlich sind dabei die Extremitäten, also Kopf bis zu den Ohren, die Schwanzspitzen und Pfoten etwas dunkler, als der Körper. Besonders chocolate Burmesen haben einen dunklen Kopf aber relativ hellen Körper.

 

Neben diesen "Urtypischen" Burmesen Farben entwickeln sich auch Cinamon, Fawn, Silber und Ticked Tabby in allen Varianten. Persönlich finde ich, das ist Geschmackssache. Auch ein Tabby oder Silber Burmese ist wunderschön. Am Wichtigsten ist jedoch das Wesen der Katze und falls gezüchtet wird, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass keine Inzestkrankheiten oder andere Krankheiten weiter vererbt werden. Gesunde, starke Linien sind doch viel wichtiger, als ein luppenreiner Stammbaum. Vorausgesetzt man bleibt innerhalb der Burmesenlinien und kreutzt niemals einen Burmesen mit einer anderen Rasse bez. Hauskatze!

 

Burmesen können überdurchnittlich alt werden. 17 Jahre wird als Durschnittsalter angegeben und es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Burmese auch über 20 Jahre alt wird. Bitte bedenken Sie das, wenn Sie sich einen Burmesen kaufen. 

 

Burmesen sind übrigens auch sehr kinderlieb und können auch ohne Weiters mit Hunden oder anderen Tieren zusammen leben.

 
Mehr Infos zur Herkunft und Burmesen Rasse finden Sie auch bei Wikepedia